Automatisierte Peritonealdialyse

Die APD ist eine Form der Peritonealdialyse, die genau so funktioniert wie die CAPD, nur dass die Austauschvorgänge mit Hilfe einer Maschine (Cycler) durchgeführt während Sie schlafen. Tagsüber brauchen Sie nichts zu tun.

APD

Wie funktioniert die APD?

Bei der APD hilft Ihnen ein Gerät bei der Entfernung von Abfallprodukten und überschüssigem Wasser aus Ihrem Körper. Dieser Vorgang dauert 8–10 Stunden und findet in der Nacht statt, während Sie schlafen. Das Gerät misst die für den Austausch erforderlichen Flüssigkeiten und regelt die Zeiten für Einlauf, Verweilzeit und Auslauf automatisch.

Am Abend wird eine Verbindung zum APD-Gerät (Cycler) hergestellt. Die Behandlung findet die ganze Nacht über statt während Sie schlafen. Die Trennung vom APD-Gerät erfolgt am Morgen, wenn Sie aufwachen. Kurz vor der Trennung wird normalerweise noch eine „letzte Fülllösung“ in die Peritonealhöhle infundiert, diese bleibt tagsüber im Bauchraum. Einige Patienten müssen möglicherweise auch tagsüber einen zusätzlichen Austausch vornehmen.

Die durchschnittliche Schulungszeit beträgt etwa 10 Tage. Im Anschluss daran kann der Patient die Behandlung zu Hause alleine durchführen.

Gerät und Ausrüstung

Das Gerät hat die Größe eines kleinen Rollkoffers und kann problemlos transportiert werden. Das Gerät ist so eingestellt, dass es mit normalen Schlafmustern zurechtkommt. Die Behandlung kann unterbrochen werden, damit Sie Dinge tun können, für die Sie das Bett verlassen müssen (z. B. Toilettengang).

Neuere Geräte verfügen über programmierbare Speicherkarten – Einzelheiten der verordneten Behandlung können auf dieser Karte eingetragen und die Daten jeder Dialysesitzung erfasst werden. Abgesehen vom Gerät müssen die Patienten zu Hause Platz für die Aufbewahrung der PD-Lösungen und des -Zubehörs haben.