MVZ Diaverum Remscheid - Peritonealdialyse

Schwerpunkt Peritonealdialyse

In unserem Dialysezentrum bieten wir unseren Patienten ein breites Leistungsspektrum und verschiedene Arten von Dialyse an. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Peritonealdialyse (PD), auch Bauchfelldialyse genannt. Peritoneal dialysis Hamburg

Die Peritonealdialyse ist eine Form der Heimdialyse bei der das Bauchfell des Patienten als Filter genutzt wird, um das Blut zu reinigen. Die Behandlung wird in der Regel durch den Patienten selbst oder durch Hilfe von  Angehörigen durchgeführt. Diese Form der Dialyse bietet den Patienten besonders viel Unabhängigkeit und Flexibilität im Alltag. In unserem Zentrum bieten wir folgende Formen der Peritonealdialyse an:

CAPD (kontinuierliche amublante Peritonealdialyse)

Durch einen speziellen Schlauch, einem sogenannten PD-Katheter, werden etwa 2 Liter Dialyseflüssigkeit in den Bauchraum infundiert. Abfallprodukte und überschüssiges Wasser im Körper werden über das Bauchfell (Peritonealmembran) an die Dialyseflüssigkeit abgegeben. Nach meist 4 Stunden wird diese Flüssigkeit aus dem Bauchraum wieder abgelassen. Anschließend fließt frische sterile Flüssigkeit in den Bauchraum und der Vorgang beginnt wieder von vorn. Hier finden Sie weitere Informationen zur CAPD.

APD (Automatisierte Peritonealdialyse )

Bei der APD hilft ein Gerät bei der Entfernung von Abfallprodukten und überschüssigem Wasser aus dem Körper. Dieser Vorgang dauert meist 8–10 Stunden und findet überwiegend in der Nacht statt, während der Patient schläft. Das Gerät misst die für den Austausch erforderlichen Flüssigkeiten und regelt die Zeiten für Einlauf, Verweilzeit und Auslauf automatisch. Tagsüber ist meistens kein Wechsel der Dialyseflüssigkeit erforderlich. Die Behandlung findet je nach klinischer Erfordernis täglich oder beispielsweise nur dreimal wöchentlich intermittierend statt. Hier finden Sie weitere Informationen zur APD, auch cyclische kontinuierliche Peritonealdialyse genannt (CCPD). CAPD

IPD im Zentrum (Intermittierende Peritonealdialyse), auch nachts

Auch bei der IPD erfolgt der Beutelwechsel durch eine Maschine automatisch. Die Behandlung wird in der Regel dreimal wöchentlich im Zentrum mit der Unterstützung unserer Pflegekräfte durchgeführt und dauert 8-10 Stunden. Die IPD kann auch nachts durchgeführt werden, dabei wird vor dem Schlafen gehen der Peritonealkatheter an einen sogenannten Cycler angeschlossen, der im Laufe der nächsten 8-10 Stunden in mehreren Durchläufen etwa 15 Liter Dialysat umsetzt.

 

Behandlung auswählen

Als Patient haben Sie das Recht, aktiv darüber zu entscheiden, welche Behandlung am besten zu Ihrem Leben passt. Ihre Bedürfnisse und Wünsche sind die wichtigste Grundlage für die Wahl der richtigen Behandlung für Sie. Ihr Arzt und die Mitarbeiter unserer Diaverum Zentren sind stets für Sie da, um eventuelle Zweifel und Sorgen zu besprechen und um Ihnen und Ihrer Familie bestmögliche Unterstützung zu bieten. Hier finden Sie weitere Informationen, wie Sie die richtige Behandlungsform für sich wählen.

Und wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt die Form Ihrer Dialysebehandlung ändern möchten, können Sie dies jederzeit tun, sofern keine medizinischen Gründe dagegen sprechen.