Diaverum betritt durch Übernahme von Nierenzentren in Kasachstan den asiatischen Markt

München / Almaty, 16 Januar 2015 – Diaverum, einer der führenden Nieren-Spezialisten der Welt, gab heute die Übernahme von Nefros Asia in Kasachstan mit neun Nierenzentren im Land bekannt. Die Zentren werden in Kürze mit der Integration in das weltweite Netzwerk von Versorgungsdienstleistungen im Bereich Nephrologie von Diaverum in Europa, dem Nahen Osten, Lateinamerika und Australien beginnen. Mit der Übernahme von Nefros erscheint Diaverum erstmalig auf dem asiatischen Markt. Patienten, Mitarbeiter und Kostenträger vor Ort werden nun von den hohen Standards im Bereich klinische Exzellenz, bei Aus- und Weiterbildungsprogrammen von Weltklasse und dem patientenzentrierten Ansatz von Diaverum profitieren können.

Die von Diaverum erworbenen Zentren in Kasachstan befinden sich in Almaty, Qaskeleng, Qaraghandy, Kökschetau, Kostanai, Aqtöbe, Aqsai und Oral.

Dazu Dag Andersson, Präsident und CEO von Diaverum: „Chronische Nierenerkrankungen und terminales Nierenversagen stellen in Kasachstan wie auch in anderen asiatischen Ländern eine zunehmende Herausforderung dar. Wir möchten die Regierung Kasachstans in hohem Maße dabei unterstützen, den Menschen fachspezifische Versorgungsdienstleistungen von Weltklasse im Bereich der Nephrologie anzubieten.“

Mit seiner fundierten Erfahrung im Bereich der Hämodialyse-Behandlung wandelt sich Diaverum zu einem integrierten Anbieter von Versorgungsdienstleistungen im Bereich Nephrologie und verfolgt das Ziel, nierenkranken Patienten hochklassige medizinische Dienstleistungen in der Nephrologie und anderen Bereichen anzubieten und diese zu koordinieren.

„Diaverums integriertes Konzept der Nephrologie ermöglicht bessere medizinische Ergebnisse sowie verbesserte Patientenerfahrungen von Menschen mit chronischen Nierenkrankheiten und den damit verbundenen Begleiterkrankungen. Gleichzeitig versetzt es Regierungen in die Lage, die steigenden Kosten der Behandlung von chronischen Erkrankungen unter Kontrolle zu halten. Das integrierte Modell im Bereich der Nephrologie von Diaverum führt zu einem Mehrwert für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft“, erläuterte Herr Andersson.

Die Republik Kasachstan ist ein interkontinentaler Staat in Zentralasien. Der kleinere, europäische Teil des Landes befindet sich westlich des Flusses Ural. Mit 2,7 Millionen km² ist es das neuntgrößte Land der Erde mit einer Gesamtbevölkerung von 18 Millionen Menschen. Weltweit leiden mehr als drei Millionen Menschen an terminaler Niereninsuffizienz (end-stage renal disease, ESRD). In Kasachstan stellt eine steigende Anzahl von Patienten, die eine Nierenersatzlösung benötigen, eine große Herausforderung dar. Im Jahr 2013 benötigten rund 2.100 Dialysepatienten ein Nierenersatzverfahren. Schätzungen zufolge lag die Zahl Ende 2014 bereits bei rund 3.800 Patienten.

„Kasachstan erhöht derzeit die Anzahl von Einrichtungen für Dialysebehandlungen im ganzen Land. Deren Qualität bedarf jedoch immer noch weiterer Verbesserung“, sagte Sardar Sadykov, Geschäftsführer von Diaverum Kazakhstan. „In diesem Bereich kann Diaverum unterstützend tätig sein. Unser Schwerpunkt liegt auf höchster Qualität durch gut ausgebildetes und motiviertes medizinisches Fachpersonal und Investitionen in medizinische Kliniken und Ausstattung von höchster Qualität. Unsere Nierenzentren zeichnen sich durch unser geschultes medizinisches Personal, sichere Verfahren, einen effizienten Betrieb und den Schwerpunkt auf medizinische Ergebnisse und Patientenzufriedenheit aus.“

Bewährte Kompetenz in neuen Märkten

Bei der Übernahme neuer Zentren und der Verantwortung für dort behandelte Nierenpatienten unternimmt Diaverum große Anstrengungen bei der Integration der Kliniken durch einen Integrationsplan, der auf 100 Tage und ein Jahr ausgelegt ist. Während dieses Prozesses stellt Diaverum sicher, dass seine hohen Standards im Bereich medizinischer Qualität und Sicherheit vollständig eingehalten werden, und tätigt gleichzeitig weitere Ausgaben, damit die Kliniken sicher und effektiv betrieben werden können.

„Im Nahen Osten & Asien zeigt sich dies besonders in Saudi Arabien, wo wir kürzlich 50 Prozent einer Ausschreibung für ein Projekt des Gesundheitsministeriums gewinnen konnten, das derzeit umgesetzt wird. Wir haben bereits eine Reihe von Kliniken eröffnet und in ein paar Jahren werden wir im Königreich rund 90 Zentren betreiben. Saudi Arabien und Kasachstan stellen den Beginn unserer ostwärts gerichteten Expansion dar und wir freuen uns darauf, unsere qualitativ hochwertigen Versorgungsdienstleitungen auf weiteren Märkten im Nahen Osten und Asien anbieten zu können“, sagte Dag Andersson.

Mehrwert durch internationale Kompetenz

Ein Schlüsselelement des Erfolgs in neuen Märkten ist die Vermittlung internationaler Kompetenz. In Saudi Arabien bildet sogenanntes integrierendes Pflegepersonal, das aus bereits vorhandenen Nierenzentren von Diaverum aus aller Welt rekrutiert wurde, Personal vor Ort aus, um sicherzustellen, dass die strengen medizinischen und betrieblichen Richtlinien und Verfahren des Unternehmens eingehalten werden, um weiterhin nur höchste Qualität zu gewährleisten. Dieser Ansatz könnte auch in Kasachstan Anwendung finden, um sicherzustellen, dass international bewährte Verfahren auch in den neuen Diaverum-Kliniken im Land umgesetzt werden.