Wir bewältigen diese Krise mit Stärke und Entschlossenheit

Liebes Team,

Zwei Wochen sind vergangen, seit die Weltgesundheitsorganisation COVID-19 als Pandemie eingestuft hat. In dieser Zeit zog das Krankheitsepizentrum von China nach Europa, und wir konnten beobachten, wie Regierungen weltweit Maßnahmen ergriffen um die Ausbreitung dieser Krankheit zu verlangsamen und Wege zu finden, die nationalen Gesundheitssysteme zu stärken, um diese Herausforderung bewältigen zu können.

Wir möchten, dass Sie wissen, dass Diaverum diese Krise mit Stärke, Entschlossenheit und vor allem einem sorgfältigen Plan bewältigt.

Seit mehreren Wochen bereiten wir uns auf das Szenario vor, in COVID-19 sich auch in den Diaverum Ländern ausbreitet. Wir haben frühzeitig ein Krisenmanagement-Team etabliert und unsere globale Organisation mobilisiert, um unsere Notfallpläne umzusetzen mit dem Fokus auf drei Ergebnisse: Schutz der Gesundheit und Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter, Gewährleistung betriebsfähig zu bleiben und Unterstützung unseres medizinisch und pflegerischen Personals in den Zentren.

Parallel dazu arbeiten wir mit verschiedenen nationalen Gesundheitsbehörden zusammen, um dabei zu unterstützen gemeinsame Notfallpläne für die Behandlung von Nierenpatienten zu entwickeln, die sich mit COVID-19 infizieren werden. Wir arbeiten an Maßnahmen, um unsere Patienten mit sicherem Abstand voneinander zu behandeln und unnötige Interaktionen zwischen Patienten oder Patienten und Mitarbeitern zu vermeiden.

Schutz der Gesundheit und Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter

Unsere Zentren arbeiten bereits mit neuen, strengen Protokollen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, Patienten und Mitarbeiter mit Symptomen schnell zu identifizieren und den richtigen Umgang mit identifizierten Personen zu gewährleisten. Diese Maßnahmen umfassen eine Anpassung verschiedener Routinen, wie die Sicherstellung angemessener Abstände zwischen Patienten im Wartebereich und die Überprüfung der Transportbedingungen für Patienten.

Darüber hinaus implementieren wir strenge Triage-Verfahren, um potentiell infizierte Patienten bereits vor dem Betreten der Zentren zu identifizieren. Zudem bereiten wir uns darauf vor, Patienten mit COVID-19 in sicheren, isolierten und kontrollierten Umgebungen zu behandeln. Wir haben ebenso spezielle Aufklärungsprogramme für Patienten zur Vorbeugung von Infektionen der Atemwege und COVID-19 eingeführt.

Unsere medizinische Leitung verfolgt die Pandemie auf täglicher Basis und treibt die Umsetzung unserer NOtfallpläne voran, während sie alle COVID-19-Vorfälle durch unser digitales Patientensystem „Irims“ und durch den ständigen Austausch der Länder genau überwacht.

Gewährleistung der Betriebsfähigkeit

Während wir unsere Notfallpläne umsetzen, haben wir unsere nicht medizinischen und pflegerischen Mitarbeiter gebeten, von zu Hause zu arbeiten und dabei unsere vorhandene IT-Infrastruktur zu nutzen. Auf diese Weise tragen wir dazu bei die Ausbreitung zu verlangsamen und unsere Teams zu schützen und somit arbeitsfähig zu bleiben, um unsere Zentren weiterhin so gut es geht zu unterstützen, was heute mehr denn je erforderlich ist.

Im Zusammenhang mit den Grenzschließungen, den teilweise stockenden Lieferungen und der global erhöhten Nachfrage nach Schutzkleidung, haben wir unser Einkaufsteam aufgestockt, um so eine zeitnahe Belieferung unsere Zentren weltweit sicherzustellen.

Darüber hinaus haben wir das Glück in einer starken finanziellen Lage zu sein und haben somit alle Maßnahmen ergriffen, um eine ausreichende Liquidität sicherzustellen, um unsere Betriebsfähigkeit zu sichern, während das wirtschaftliche Umfeld nicht so sicher ist.

Unterstützung unserer medizinischen und pflegerischen Mitarbeiter

Im Moment sind unsere Gedanken hauptsächlich bei unseren medizinischen und pflegerischen Mitarbeitern, unseren geschätzten Ärzten und Pflegekräften, die hart daran arbeiten, alle neuen Protokolle umzusetzen und unsere Patienten vor der Pandemie zu schützen, während sie den Patienten die gleiche Fürsorge zu teil werden lassen, wie sonst auch.

Zusammen mit unserer Dankbarkeit und unserer höchsten Wertschätzung kündigen wir länderspezifische Lösungen an, um Sie in diesen heraufordernden Zeiten zu unterstützen. Unter anderem führen wir zusätzliche Vergütungssysteme und andere Möglichkeiten ein, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden, die von der Kinderbetreuung bis zur vorübergehenden Unterbringen reichen.

Zusammenarbeit mit den nationalen Gesundheitsbehörden

Zu guter Letzt, betrachten wir es während dieser Krise als unsere Sorgfaltspflicht und unsere soziale Verantwortung, das nationale Gesundheitssystem und die dazugehörigen Behörden zu unterstützen, die bevorstehenden Herausforderungen von mehr infizierten Dialysepatienten, welche ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen zu bewältigen. Aus diesem Grund haben wir mit verschiedenen nationalen Gesundheitsbehörden zusammengearbeitet, um gemeinsame Notfallpläne zu entwickeln und öffentliche Krankenhäuser bei der Bewältigung des übermäßigen Ansturms zu unterstützen.

Infolgedessen, haben wir in verschiedenen Ländern die Regierungen bei der Übernahme chronischer Nierenpatienten unterstützt, sodass zum Teil öffentliche Krankenhäuser ausschließlich COVID-19 Patienten behandeln können. Alternativ haben wir Patienten unsere in den Zentren so verteilt, dass immer nur spezifische Zentren mit infizierten Patienten arbeiten.

In anderen Ländern, haben wir die Infrastruktur bereit gestellt um neue Behandlungszentren einzurichten, wie z.B. in Portugal, wo wir ein voll ausgestattetes Zentrum den öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt haben, um der erhöhten Nachfrage in den Krankenhäusern gerecht zu werden.

In jedem Fall arbeiten wir eng und kooperativ mit den lokalen Behörden zusammen, um unsere Dialysepatienten zu versorgen.

Liebes Team, dies ist in der Tat eine neue Situation, und wir stehen ohne Frage vor sehr herausfordernden Zeiten, aber wir sind vorbereitet. Wir haben einen soliden Plan, die richtige medizinische Führung und die besten medizinischen Fachkräfte weltweit.

Das oben Genannte, zusammen mit unserer starken Finanzlage und unserer professionellen Länderführung, macht mich sehr zuversichtlich, dass wir gestärt aus dieser Krise herauskommen werden.

Lasst uns jetzt mehr denn je mit Stärke und Entschlossenheit weiterarbeiten.

Wir sind auf einer edlen Mission!